Grußworte

Liebe Filmfreundinnen und Filmfreunde,

in Mecklenburg-Vorpommern ist das FiSH das Festivalereignis für den Nachwuchs in der Filmszene. Hier treffen sich junge Film­schaffende aus Deutsch­land und dem gesamten Ost­see­raum, um ihre Bei­träge einem breiten Publikum vor­zustellen. Das finde ich toll. Ich freue mich über die große Resonanz. Sehr gern habe ich die Schirm­herr­schaft über dieses wunder­bare Fest des jungen Films übernommen.

Bereits zum 18. Mal erleben wir junge Filme­macher­innen und Filme­macher, wie sie in den Kategorien Junger Film und OFFshorts um die interessantesten und spannendsten Beiträge wetteifern. Aus über 450 eingereichten Kurz­filmen haben Jurymitglieder eine Vor­auswahl getroffen, aus denen eine offene Jury auf der Bühne den Sieger­beitrag küren wird, das finde ich sehr spannend.

Beim Ostsee-Wettbewerb OFFshorts haben dann auch Teil­nehmerinnen und Teil­nehmer aus den Ost­see­raum die Möglich­keit, ihre filmischen Themen wie Dazu­gehörig­keit, Queer­ness und Liebe zu behandeln. Aber auch die Verleihung des Medien­kompetenz­-Preises Mecklen­burg­-Vorpommern, der zusammen mit der Medien­anstalt MV ausgerichtet wird, hat einen hohen Stellen­wert bei Kindern und Jugend­lichen in Medien­werk­stätten, Stadt­teil­zentren und natürlich in unseren Schulen. Die Musik­videos kommen auch in diesem Jahr nicht zu kurz. So wird auch wieder der Pop­FiSH an das beste Musik­video verliehen.

Das Alles verspricht ein spannendes und sehr vielseitiges Festival­programm zu werden. Ich danke allen, die zum Gelingen des FiSH bei­getragen haben auch unter erschwerten Bedingungen. Den Teil­nehmerinnen und Teil­nehmern wünsche ich viel Spaß und mögen die besten Beiträge gewinnen.

Manuela Schwesig

Ministerpräsidentin des Landes Mecklenburg-Vorpommern

Moin aus Rostock,

zum 18. Mal geht der FiSH nun baden, und doch wird in diesem Jahr wohl alles ganz anders sein als bisher. Auch wenn Pandemie für viele bedeutet, dass mehr Zeit zum Filme schauen und lesen ist, so ist es für Filme­macher­:innen gerade gar nicht leicht. Denn Kreativität braucht auch den sozialen Aus­tausch, und das funk­tio­niert distanziert und digital nur sehr bedingt. Gerade deshalb ist FiSH wichtiger denn je! Denn durch Filme lassen sich die vielen Geschichten der unter­schiedlichen Lock­downs sehr gut erzählen.

Claus Ruhe Madsen

Oberbürgermeister der Hanse- und Universitätsstadt Rostock

Der Medienkompetenz-Preis M-V, dotiert mit insgesamt 6.000 €, prämiert seit 2006 alljährlich die besten Medienkompetenz-Projekte in unserem Bundesland. Er orientiert sich hauptsächlich an der Nachhaltigkeit des Projektes und seinem innovativen Charakter. Das eingereichte Medienprodukt spielt bei der Bewertung eine eher nachgeordnete Rolle. Die meisten der 57 Einreichungen kommen in diesem Jahr aus Rostock (10), Greifswald (6) und Schwerin (4).

Auch in diesem Jahr waren die eingereichten Projekte in vielfältigen Kontexten und für die unterschiedlichsten Altersstufen konzipiert, jedoch ist eines den meisten Beschreibungen gemeinsam – die seit März 2020 vorherrschende Pandemie-Situation erschwerte die medienpädagogische Arbeit massiv, war aber auch Quelle für viele kreative Konzepte und Motor für eine verstärkte Auseinandersetzung mit der Welt der digitalen Medien.

Verschiedene Projekte setzten sich mit kulturhistorischen, lokalen und regionalen Inhalten auseinander, andere verknüpften Medienarbeit mit den Themen „Corona“ oder „Lebensbewältigung“, weitere Konzepte legten großen Wert auf den Präventionsgedanken (Datenschutz, Sucht, Betrug, Mobbing) oder einen kritischen und verantwortungsvollen Umgang mit Medien (Fake News, Nischen-Berichterstattung).

Die besten acht Einreichungen werden bei der Preisverleihung am 29. April 2021 – wie immer zum Auftakt des Rostocker Filmfestivals im StadtHafen – einer breiten Öffentlichkeit präsentiert. Vier Sieger – in den Kategorien „Freizeit und Teilhabe“, „Schule und Bildung“, „Kindheit und Alter“ sowie „Nachgehakt“ – werden gekürt.

Lassen Sie sich überraschen!

Bert Lingnau

Direktor der Medienanstalt Mecklenburg-Vorpommern

Auch wenn es gerade in der öffentlichen Wahrnehmung anders aussieht: Naturschutz und Kultur sind „systemrelevant“! Sie sind Grundlage und Voraussetzung menschlichen Daseins. Darum passt die OSTSEESTIFTUNG wunderbar zum FiSH-Festival. Und der diesjährige Sonderpreis OstseeFiSH gut zu uns und unserem 10-jährigen Stiftungsjubiläum. Der OstseeFiSH zeichnet einen Film aus, der unsere Zukunft und unser Zusammenleben mit der Natur thematisiert.

Dabei soll der Film zum Handeln ermutigen. Nicht an der Seitenlinie stehen und meckern – sondern praktisch etwas unternehmen und unsere Zukunft auf dieser Erde, in Europa und konkret vor Ort gestalten. Das FiSH-Festival stellt dabei die filmischen Sichtweisen junger Menschen in den Mittelpunkt. Deshalb ist es uns wichtig, dass junge Menschen auch Entscheidungen treffen. Unseren Sitz in der Filmpreisjury nimmt Theresia Crone wahr – sie ist das jüngste Mitglied im Zukunftsrat Mecklenburg-Vorpommern und für Fridays For Future aktiv. Wir sind davon überzeugt, dass Menschen wie Theresia Zukunft so machen werden, wie es jetzt dringend nötig ist. Nehmen wir also die Zukunft gemeinsam an den Haken und übernehmen für sie Verantwortung. Heute.

Georg Nikelski

OSTSEESTIFTUNG – Naturschutzstiftung Deutsche Ostsee