Das 13. FiSH-Festival kürt seine Gewinner

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Das 13. FiSH-Festival kürt seine Gewinner

Im Rahmen des 13. FiSH-Filmfestivals wurde gestern Abend, am 21. Mai, der Hauptpreis „Film des Jah- res“, dotiert mit einem Preisgeld in Höhe von 9.000 €, im M.A.U. Club Rostock vergeben. Aus über 340 eingereichten Filmen wurden insgesamt 32 Kurzfilme von jungen Filmemachern zwischen 6 und 26 Jah- ren, darunter Animationen, Dokumentationen, Video-Poems, Experimental- sowie Kurzspielfilme, in sieben Blöcken gezeigt.

Der Preisträgerfilm trägt den Titel „postcolonisalism in 30 sqm“ und wurde von der 25-jährigen Clara Winter aus Leipzig, gemeinsam mit ihrem Freund Miguel Ferráez aus Mexiko, eingereicht.
Der Experimentalfilm zeigt den skurrilen Versuch einer jungen deutschen Frau, ihrer „europäischen Schuld“ zu entkommen, indem sie sich als eine Art Hausmädchen einem Mexikaner zur Verfügung stellt. Dabei beginnt Sie eigene Regeln in diese besondere Art des Zusammenlebens zu installieren, die er anfangs dankbar annimmt. Der Experimentalfilm zeigt die unterhaltsame, an eine Reality-TV er- innernde Entwicklung ihres Zusammenlebens.

Das Preisgeld für den Wettbewerb JUNGER FILM setzt sich zusammen aus 4.000 Euro, zu gleichen Teilen gestiftet vom Rotary Club Heiligendamm und dem Kultusministerium MV, sowie einem Produktions- budget der Landesregierung in Höhe von 5.000 Euro im Rahmen der Nachwuchsförderung der Kulturel- len Filmförderung M-V.

Zusätzlich wurde ein Publikumspreis vergeben, dessen Gewinner durch die Abstimmung der Festival- besucher ermittelt wurde. Der Preis setzt sich zusammen aus 777 Euro, bereit gestellt von der Rosto- cker Brauerei, sowie einem Sammelbetrag in Höhe von über 520 Euro, der im Laufe des bundesweiten Wettbewerbs von den Gästen gestiftet wurde.

Als Publikumsliebling entpuppte sich der schräge DDR-Road-Movie-Streifen „Simply The Worst“ von Johannes Kürschner und Franz Müller aus Dresden, in dem die Protagonisten Hindrich und Günther in ihrem Trabant zur unbezwingbaren Skipiste „Lomnitzer Scharte“ reisen. Der Publikumspreis wurde spontan durch den Festivalgrafiker Friedemann Ohse um ein 2.000 Euro Marketing-Budget aufgestockt. „Simply the Worst“ erhielt ebenfalls den 500 Euro schweren Sputnik-Preis des Kulturkosmos e.V. und wird auf dem Fusion Festival gezeigt.

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